Plattenmaße und Teile eingeben – optimalen Schnittplan mit minimalem Verschnitt für MDF, Spanplatten & LMDP sofort erhalten.
Teileliste
Zuschnittteile eingeben
Bezeichnung?
Länge (mm)?
Breite (mm)?
Anzahl?
Drehung?
Aktionen
Wie erstellt man einen Schnittplan?
In vier einfachen Schritten zum optimalen Zuschnittplan
01
Plattenmaße eingeben
Länge und Breite der Platte in Millimetern angeben. Standardformat: 2500 × 1250 mm. Beliebige Maße möglich.
02
Schnittfugenbreite festlegen
Die Schnittfuge (Kerf) ist der Materialverlust durch das Sägeblatt – meist 2–4 mm. Den genauen Wert erfahren Sie beim Zuschnittservice.
03
Zuschnittteile hinzufügen
Für jedes Teil Bezeichnung, Länge, Breite und Anzahl eingeben. Wenn das Teil um 90° gedreht werden darf, Drehfunktion aktivieren.
04
Optimieren und Schnittplan erhalten
„Schnittplan berechnen" klicken. Das System erstellt automatisch eine visuelle Plattenaufteilung mit Effizienzangaben.
Holzmaserung und Plattenrichtung
Ein wichtiger Aspekt beim Plattenzuschnitt ist die Maserungsrichtung – besonders im Möbelbau, wenn sichtbare Flächen optisch harmonieren sollen.
Standardrichtung (2500 × 1250)
Maserung verläuft entlang der Längsseite – in Richtung 2500 mm. Für Tischplatten oder Fronten sollte die Längsseite des Teils mit der Maserungsrichtung übereinstimmen (parallel zur 2500-mm-Achse).
Gedrehte Richtung (90°)
Wenn Teile quer zur Platte zugeschnitten werden (z. B. horizontale Böden), verläuft die Maserung quer. Bei Möbelfronten unerwünscht, für tragende Teile aber völlig akzeptabel.
💡 Tipp: Wenn die Maserungsrichtung wichtig ist – deaktivieren Sie „Drehung 90° erlauben" in den globalen Einstellungen oder für einzelne Teile. So stellen Sie sicher, dass alle Teile in der gewünschten Richtung zugeschnitten werden.
Häufig gestellte Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Zuschnittoptimierung
Dieses Plattenaufteilungsprogramm verwendet den MaxRects (Maximum Rectangles)-Algorithmus – eine der effizientesten 2D-Bin-Packing-Lösungen. Teile werden nach der „Best-Fit"-Strategie platziert: Jedes neue Teil wird in den freien Bereich mit dem kleinsten Restplatz gesetzt. Das Ergebnis ist eine hohe Materialausnutzung bei minimalem Verschnitt.
Die Schnittfuge ist der Materialverlust durch das Sägeblatt. Ohne diese Angabe können die Teile zu groß ausfallen. Beispiel: Bei 3 mm Schnittfuge und einem 500 mm Teil müssen 503 mm eingeplant werden. Handkreissägen schneiden typisch 2–4 mm, CNC-Fräser 3–8 mm. Den genauen Wert erfragen Sie beim Zuschnittservice.
Technisch unbegrenzt. Bei sehr großen Mengen (500+) kann der Browser langsamer werden. Empfehlung: Gleichartige Teile über das Feld „Anzahl" gruppieren, statt jedes einzeln einzutragen. Das beschleunigt die Berechnung und vereinfacht die Visualisierung.
Effizienz = (Gesamtfläche aller Teile ÷ Gesamtfläche aller Platten) × 100 %. 90 %+ = sehr gut (grün), 60–90 % = gut (orange), unter 60 % = hoher Verschnitt (rot). 100 % sind nicht erreichbar, da Schnittfugen, ungleichmäßige Ränder und geometrische Anordnung immer einen Restabfall erzeugen.
Ja! Der Zuschnittoptimierer funktioniert mit beliebigen Maßen – von kleinen Platten (z. B. 600 × 300 mm Holzregal) bis zu Großformaten (z. B. 3050 × 1250 mm). Der Maßstab der Visualisierung wird automatisch angepasst. Gängige Formate: 2500 × 1250, 2800 × 2070, 3050 × 1250 mm.
Das Programm läuft vollständig im Browser – es werden keine Daten an Server übertragen. Keine Registrierung erforderlich. Alle Berechnungen erfolgen auf Ihrem Gerät. Nach dem Neuladen der Seite gehen die Daten verloren – daher empfehlen wir, das Ergebnis vorher zu drucken oder zu speichern.
Die Drehfreigabe verbessert die Effizienz typischerweise um 10–25 %. Der Algorithmus prüft beide Ausrichtungen und wählt die bessere. Bei maserungsrelevanten Materialien (z. B. lackierte MDF-Fronten, Furnier mit Zeichnung, gehobeltes Massivholz) kann Drehen das optische Ergebnis beeinträchtigen – in diesem Fall für einzelne Teile deaktivieren.