Welcher Rechner ist der richtige?
Volumen noch nicht bekannt

Maße → Betonvolumen

Aus den Maßen von Platte, Fundament, Stütze, Pfahl oder Treppe die benötigten m³ berechnen.

Dieser Rechner ist geöffnet

Bekannte m³ → Mischungsmengen

Ein bekanntes Fertigvolumen auf Zement, Sand, grobe Gesteinskörnung und Wasser aufteilen.

Eingaben zur Mischung
%
Volumenmischungsverhältnis wählen

Die Zahlen stehen für gleiche Raumteile und nicht für Kilogramm: Zement : Sand : grobe Gesteinskörnung.

Teil
Teil
Teil
kg
l

Tragen Sie die tatsächlich je Charge erzeugte Betonmenge ein, nicht das gesamte Trommelvolumen.

Detaillierte AnnahmenTrockenvolumenfaktor, Schüttdichten und Maßgefäß
×
l
kg/m³
kg/m³
kg/m³

Die Schüttdichte bezieht die Hohlräume zwischen losen Körnern ein. Ersetzen Sie die Startwerte, wenn der Baustofflieferant Messdaten nennt.

Orientierendes Ergebnis
Berechneter Fertigbeton 1,00 m³ Mischungsverhältnis 1 : 2 : 3 · Reserve 0 %
Zement
350 kg 14 Säcke × 25 kg

0,25 m³ · 25 × 10 l

Sand
800 kg 0,50 m³

50 Eimer × 10 l

Kies oder Splitt
1.088 kg 0,75 m³

75 Eimer × 10 l

Orientierendes Anmachwasser
154–182 l Bei etwa 154 l beginnen

Feuchte Gesteinskörnung enthält bereits Wasser.

Masse der trockenen Bestandteile2,24 t
Mischchargen10 volle Chargen
Letzte Chargenicht erforderlich
Für eine volle Charge mit 100 lmit dem gewählten Verhältnis
Zement35 kg
Sand80 kg
Kies / Splitt109 kg
Wasser15–18 l
Rechenweg 1,00 m³ × 1,50 ÷ 6 Teile

Die angezeigte Wassermenge ist ein Richtbereich und keine verbindliche Dosierempfehlung. Am unteren Wert beginnen und Wasser schrittweise zugeben. Zu viel Wasser kann Festigkeit und Dauerhaftigkeit mindern.

Wenn das Volumen noch nicht bekannt ist

Zuerst die benötigte Betonmenge berechnen

Der Betonrechner ermittelt die m³ für Platten, Streifenfundamente, Stützen, Pfähle oder Treppen. Das Ergebnis lässt sich direkt an diesen Mischungsrechner übergeben.

Betonvolumen berechnen
Vom Volumen zu den Baustoffen

Wie benutze ich den Beton-Mischungsverhältnis-Rechner?

Nutzen Sie das Werkzeug, wenn das fertige Betonvolumen bekannt ist und eine kleine Menge aus einzeln gekauften Bestandteilen gemischt werden soll.

01

Fertiges Betonvolumen eingeben

Verwenden Sie das geplante oder mit dem Betonrechner ermittelte Volumen. Die Mengenreserve startet bei 0 %.

02

Mischungsverhältnis nach Raumteilen wählen

Alle trockenen Bestandteile mit demselben Gefäß messen. 1:2:3 bezeichnet Raumteile und keine Kilogramm.

03

Baustoffe prüfen

Schüttdichte und Feuchte schwanken. Falls vorhanden, Lieferantendaten in den detaillierten Annahmen eintragen.

04

Wasser schrittweise zugeben

Am unteren Wert beginnen, feuchte Gesteinskörnung berücksichtigen und eine verarbeitbare, gut verdichtbare Konsistenz anstreben.

Häufige Frage

Wie viel Zement, Sand und Gesteinskörnung braucht 1 m³ Beton?

Das Beispiel verwendet 1:2:3 nach Raumteilen, den Trockenvolumenfaktor 1,50 und die voreingestellten Schüttdichten. Es ist eine Schätzung und keine geprüfte Betonrezeptur.

BestandteilRaumteilSchüttvolumenGeschätzte MassePraktisches Maß
Zement1 Teil0,25 m³etwa 350 kg14 Säcke × 25 kg
Sand2 Teile0,50 m³etwa 800 kg50 Eimer × 10 l
Kies oder Splitt3 Teile0,75 m³etwa 1.088 kg75 Eimer × 10 l
Wasserbezogen auf Zementetwa 154–182 kg154–182 l, schrittweise zugeben

Was bedeutet ein Beton-Mischungsverhältnis von 1:2:3?

Ein 1:2:3-Mischungsverhältnis bedeutet einen Raumteil Zement, zwei Raumteile geeigneten Sand und drei Raumteile grobe Gesteinskörnung. Für alle trockenen Bestandteile kann derselbe 10-Liter-Eimer verwendet werden.

Schaufeln sind kein gleichmäßiges Maß, da jede Füllung schwankt. Für kleine Chargen durchgehend denselben Eimer oder Messkasten nutzen.

Warum wird ein größeres Trockenvolumen berechnet?

Loser Sand und grobe Gesteinskörnung enthalten Hohlräume. Beim Mischen und Verdichten füllen Zement und kleinere Körner einen Teil davon, daher muss die Summe der losen Trockenvolumen größer als das Fertigvolumen sein.

Der Startwert des Rechners beträgt 1,50. Die tatsächliche Ergiebigkeit hängt von Kornverteilung, Feuchte, Dosiergenauigkeit und Verdichtung ab.

Wie viel Wasser braucht Beton?

Der Wasserzementwert beeinflusst Festigkeit, Porosität und Dauerhaftigkeit stark. Der angezeigte Bereich entspricht 11–13 l je 25 kg Zement und ist nur ein Ausgangswert.

Feuchter Sand und Gesteinskörnung bringen bereits Wasser ein. Deshalb niedrig beginnen und nur kleine Mengen für Verarbeitung und Verdichtung nachdosieren.

Bestimmt ein Mischungsverhältnis nach Raumteilen die Betonklasse?

Nein. Ein einfaches Verhältnis weist weder C16/20 noch C20/25 oder eine andere Klasse nach. Zementart, Kornverteilung, Feuchte, tatsächlicher Wasserzementwert, Mischen, Verdichten und Nachbehandlung wirken sich aus.

Für tragende oder spezifizierte Bauteile die geplante Rezeptur oder geeigneten Transportbeton verwenden. Die Bezeichnungen der Voreinstellungen sind keine Festigkeitsklassen.

Beton im Mischer herstellen

Praktischer Ablauf für eine kleine Charge

Beachten Sie die Herstellerangaben zu Zement und Zusatzmitteln sowie die Bedienungsanleitung des Mischers. Der folgende Ablauf dient nur als allgemeine Orientierung.

  1. 1
    Ein einheitliches Maß vorbereiten

    Mit Eimer oder Messkasten statt unterschiedlich gefüllter Schaufeln dosieren. Alle Bestandteile vor Beginn bereitstellen.

  2. 2
    Trockene Bestandteile mischen

    Zement gleichmäßig mit Sand und grober Gesteinskörnung vermischen, bis keine trockenen Klumpen mehr sichtbar sind.

  3. 3
    Wasser stufenweise zugeben

    Nicht die gesamte Menge auf einmal zugeben. Feuchte der Gesteinskörnung und Verarbeitbarkeit berücksichtigen.

  4. 4
    Einbauen und verdichten

    Den gemischten Beton ohne unnötige Verzögerung einbauen und sorgfältig verdichten.

  5. 5
    Beton nachbehandeln

    Vor schnellem Austrocknen, Frost und starker Hitze schützen und die Vorgaben zur Nachbehandlung einhalten.

Geeignete Lieferart wählen

Selbst mischen oder Transportbeton bestellen?

Mischen auf der Baustelle

Praktisch für kleine Mengen, einzelne Pfostenlöcher, Reparaturen oder schwer erreichbare Bereiche. Erfordert Lagerplatz, gleichmäßige Dosierung und ausreichend Zeit für jede Charge.

Transportbeton

Meist besser für größere zusammenhängende Betonagen, tragende Bauteile und Arbeiten mit vorgegebener Festigkeit, Konsistenz oder Exposition.

Quellen und Grenzen der Berechnung

Die Verhältnisse sind Richtwerte für kleine Mengen. Trockenvolumenfaktor und Schüttdichten sind veränderbare Annahmen. Das Werkzeug weist keine Druckfestigkeitsklasse nach und ersetzt keine vorgegebene Rezeptur.

Sicher mit Zement und Frischbeton arbeiten

Zementstaub reizt die Atemwege; nasser Zement und Frischbeton können Hautentzündungen und schwere Verätzungen verursachen. Geeignete wasserdichte Handschuhe, Augenschutz und Schutzkleidung tragen und das Sicherheitsdatenblatt beachten.

DGUV Information 213-030: Gefahrstoffe auf Bauhöfen

Häufige Fragen zum Beton-Mischungsverhältnis

Antworten zu 1:2:3, Zementsäcken, Wasser, Gesteinskörnung und Mischen auf der Baustelle.

Es sind Raumteile: ein gleiches Maß Zement, zwei Maße Sand und drei Maße grobe Gesteinskörnung. Das Verhältnis gilt nicht nach Gewicht und garantiert keine Druckfestigkeitsklasse.
Mit dem Startverhältnis 1:2:3, Trockenvolumenfaktor 1,50 und Zement-Schüttdichte 1.400 kg/m³ ergeben sich etwa 350 kg Zement, also vierzehn Säcke à 25 kg. Andere Verhältnisse und Baustoffeigenschaften liefern andere Ergebnisse.
Unter den voreingestellten 1:2:3-Annahmen ergeben 25 kg Zement zusammen mit Sand, grober Gesteinskörnung und Wasser ungefähr 70 Liter fertigen Beton. Das ist nur eine orientierende Ergiebigkeit.
Ein erster Richtwert sind 11–13 Liter Wasser je 25 kg Zement. Am unteren Wert beginnen und langsam nachdosieren, da feuchte Gesteinskörnung Wasser einbringt. Zu viel Wasser kann Festigkeit und Dauerhaftigkeit mindern.
Die Feuchtigkeit im Sand und in der Gesteinskörnung zählt zum gesamten Mischwasser. Wird sie nicht berücksichtigt, kann der tatsächliche Wasserzementwert zu hoch werden.
Nein. Zementart, Kornverteilung und Feuchte, Wasserzementwert, Mischen, Verdichten und Nachbehandlung beeinflussen das Ergebnis. Tragende Bauteile benötigen eine festgelegte und geprüfte Rezeptur.
Betonkies enthält feine und grobe Körnung. Dieser Rechner dosiert Sand und grobe Gesteinskörnung getrennt. Bei Betonkies das vom Lieferanten genannte Zement-Betonkies-Verhältnis und die Ergiebigkeit verwenden.
Transportbeton ist meist besser für größere zusammenhängende Betonagen, tragende Bauteile und festgelegte Festigkeits- oder Expositionsanforderungen. Selbstmischen eignet sich eher für kleine, unkritische Arbeiten.
Lose Baustoffe enthalten Hohlräume. Beim Mischen und Verdichten füllen kleinere Körner einen Teil davon, sodass der fertige Beton weniger Volumen als die getrennt gemessenen Bestandteile einnimmt.
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