Welches Bauteil wird betoniert?
Abmessungen der Platte
Form der Platte
m
m
cm
Stk.
%
Weitere EinstellungenDruckfestigkeitsklasse, Rohdichte und Ergiebigkeit

C20/25 ist eine häufig verwendete Druckfestigkeitsklasse. Ob sie geeignet ist, hängt jedoch von Planung, Belastung und Exposition ab. Die Auswahl ersetzt keine Bemessung.

kg/m³
kg
l/Sack
l/Sack

Wichtig: Druckfestigkeitsklasse und Ergiebigkeit sind getrennte Produktangaben. Tragen Sie Ergiebigkeit und Wassermenge vom Sack oder technischen Merkblatt ein. Die angegebene Ergiebigkeit enthält das Anmachwasser bereits; es darf nicht nochmals zum Volumen addiert werden.

Ergebnis
Rechteckige Bodenplatte8 × 5 m · 10 cm
Skizze der Betonplatte Proportionale Darstellung der ausgewählten Bauteilform.
Die Skizze erläutert Form und Maße, ersetzt aber keine Tragwerksplanung.
Benötigte Betonmenge 4,00 Geometrisches Volumen; keine Mengenreserve addiert
Geometrisches Volumen4,00 m³
Geschätztes Betongewicht9,60 t
Trockenbeton-Säcke320 Säcke
Zu kaufende Trockenmasse8,00 t
Rechenweg
Plattenvolumen8 × 5 × 0,10 × 1 = 4,00 m³
Mengenreserve0,00 m³ (0 %)
DruckfestigkeitsklasseC20/25
25-kg-Säcke mit 12,5 l Ergiebigkeit4.000 l ÷ 12,5 l = 320 Säcke
Anmachwasser320 × 3 l = 960 l
Zwei verschiedene Berechnungen

Welcher Betonrechner ist der richtige?

Nutzen Sie diese Seite, wenn die Maße bekannt sind und das Betonvolumen fehlt. Ist das Volumen bereits bekannt, verwenden Sie den Rechner für das Mischungsverhältnis.

Dieser Rechner ist geöffnet

Betonrechner

Geeignet, wenn die Maße von Platte, Fundament, Stütze, Pfahl oder Treppe bekannt sind, das Volumen in m³ aber noch nicht.

Wenn das Volumen bekannt ist

Beton-Mischungsverhältnis-Rechner

Geeignet, wenn die benötigten m³ bereits feststehen und eine kleine Menge vor Ort gemischt werden soll. Berechnet werden Zement, Sand, grobe Gesteinskörnung und Wasser.

Kurzanleitung

Wie berechnet man Beton in Kubikmetern?

Alle Maße in Meter umrechnen, das geometrische Volumen bestimmen und erst danach die gewählte Mengenreserve addieren.

01

Bauteil ausmessen

Länge und Breite in Metern, Plattendicke sowie Stützen- und Pfahldurchmesser in Zentimetern eingeben. Die Einheiten werden automatisch umgerechnet.

02

Passende Form wählen

Für rechteckige Bauteile gilt Länge × Breite × Höhe. Runde Bauteile werden mit der Zylinderformel über den Radius berechnet.

03

Baustellenbedingungen berücksichtigen

Das theoretische Volumen enthält keine Unebenheiten, unregelmäßigen Bohrungen, Pumpenreste, Verluste oder Schalungstoleranzen.

04

Vor der Bestellung prüfen

Menge und Lieferbedingungen für Transportbeton mit dem Lieferwerk abstimmen. Bei Sackbeton immer die Ergiebigkeit des konkreten Produkts verwenden.

Häufige Berechnung

Wie viel Beton braucht eine 100-m²-Bodenplatte?

Die Tabelle zeigt das geometrische Volumen ohne Mengenreserve. Die Plattendicke muss aus der Planung stammen und darf nicht anhand dieser Tabelle gewählt werden.

PlattenflächeDickeBetonvolumenGeschätztes Gewicht bei 2.400 kg/m³
100 m²8 cm8 m³19,2 t
100 m²10 cm10 m³24,0 t
100 m²12 cm12 m³28,8 t
100 m²15 cm15 m³36,0 t
100 m²20 cm20 m³48,0 t
Druckfestigkeitsklassen

Betondruckfestigkeitsklassen nach DIN EN 206-1

Die folgenden Verwendungen dienen nur zur groben Einordnung. DIN EN 206-1:2026-07 enthält die europäische Klassifizierung. DIN 1045-2:2023-08 ergänzt noch DIN EN 206:2021-06; deshalb müssen für ein konkretes Projekt die vereinbarten beziehungsweise eingeführten Ausgaben geprüft werden.

KlasseZylinderdruckfestigkeitWürfeldruckfestigkeitGrobe Einordnung
C8/108 MPa10 MPaSauberkeitsschichten und nicht tragende Füllungen, sofern vorgesehen
C12/1512 MPa15 MPaSauberkeitsschichten, Untergründe und gering belastete, nicht tragende Bauteile
C16/2016 MPa20 MPaLeichter belastete Bauteile und Untergründe nach Vorgabe
C20/2520 MPa25 MPaHäufige Klasse im Hochbau; Eignung hängt weiterhin von Exposition und Planung ab
C25/3025 MPa30 MPaOft für tragende Bauteile vorgesehen; keine automatische Wahl für Fundamente oder Treppen
C30/3730 MPa37 MPaHöhere Festigkeit, wenn sie in der Planung gefordert ist

Was bedeutet C25/30?

Der Buchstabe C bezeichnet eine Druckfestigkeitsklasse für Normal- oder Schwerbeton. Der erste Wert ist die charakteristische Festigkeit am Zylinder 150 × 300 mm, der zweite am 150-mm-Würfel, jeweils in MPa und üblicherweise nach 28 Tagen.

C25/30 ist daher eine einzige Klasse und keine Wahl zwischen 25 und 30: 25 MPa gelten für den Zylinder, 30 MPa für den Würfel.

Was ist Trockenbeton im Sack?

Gemeint ist ein werkseitig gemischtes Trockenprodukt aus Zement, Gesteinskörnung und möglichen Zusätzen. Auf der Baustelle wird nur die auf Sack oder Merkblatt angegebene Wassermenge zugegeben.

Trockenbeton ist nicht dasselbe wie ein Sack Zement. Reiner Zement benötigt zusätzlich geeigneten Sand, grobe Gesteinskörnung, Wasser und eine geprüfte Rezeptur.

Reicht die Bauteilart zur Klassenwahl aus?

Nein. Maßgeblich sind auch Lasten, Exposition, Feuchte, Karbonatisierung, Chloride, Frost-Tau-Wechsel, chemischer Angriff, Betondeckung und Nutzungsdauer.

Expositionsklassen wie XC, XD, XS, XF und XA beschreiben unterschiedliche Umgebungen. Ähnliche Bauteile können deshalb verschiedene Betone benötigen.

Benötigt eine höhere Klasse immer mehr Säcke?

Nein. Entscheidend ist die Ergiebigkeit des Produkts in Litern, nicht allein die C-Klasse. Säcke mit gleichem Gewicht können unterschiedliche Ergiebigkeiten haben.

Betonklassen wie C20/25 oder C25/30 dürfen nicht mit Estrichbezeichnungen wie CT-C25-F4 nach DIN EN 13813 verwechselt werden. Es sind unterschiedliche Klassifizierungssysteme.

Betonvolumen für Bodenplatten und Streifenfundamente

Bei einer rechteckigen Platte werden Länge, Breite und Dicke multipliziert. Dieselbe Geometrie gilt für Böden, Fundamente, Wege und Betonflächen. Bei einer runden Platte wird die Kreisfläche mit der Dicke multipliziert.

Für Streifenfundamente oder Fundamentbalken geben Sie die Gesamtlänge aller Abschnitte mit gleicher Breite und Höhe ein. Bei wechselndem Querschnitt jeden Teil getrennt berechnen und die Volumen addieren.

Beton für Stützen, Pfähle und Pfostenlöcher

Rechteckige Stützen werden aus Querschnittsfläche × Höhe × Anzahl berechnet. Für runde Stützen und zylindrische Pfähle gilt π × r² × h; der Radius ist der halbe Durchmesser.

Das Pfahlvolumen ist theoretisch: Bohrdurchmesser und Tiefe können abweichen, lockerer Boden kann nachbrechen. Pfahlmaße, Bewehrung und Betonspezifikation müssen aus der Planung stammen.

Wie viel Beton braucht eine Ortbetontreppe?

Die Treppenberechnung addiert die geneigte Laufplatte, die dreieckigen Stufenkeile und alle rechteckigen Podeste. Der Rechenweg zeigt das Gesamtvolumen.

Dies ist ein Mengenrechner und kein Treppenstatik-Rechner. Geometrie, Spannweite, Auflager, Bewehrung und Tragfähigkeit müssen fachgerecht geplant werden.

Betongewicht und Anzahl der Trockenbeton-Säcke

Das geschätzte Gewicht ergibt sich aus Volumen × gewählter Rohdichte. Der Startwert 2.400 kg/m³ ist nur ein Richtwert für Normalbeton; Leicht- und Schwerbeton weichen deutlich ab.

Die Sackzahl wird anhand der Ergiebigkeit des fertigen Betons berechnet, nicht durch Addition von Trockenprodukt und Wasser. Die Startwerte 25 kg, 12,5 l Ergiebigkeit und 3 l Wasser sind nur veränderbare Beispiele.

Die Druckfestigkeitsklasse bestimmt nicht die Ergiebigkeit eines Sacks. Vor dem Kauf die Werte für Ergiebigkeit und Anmachwasser vom Produkt oder Datenblatt eintragen.

Quellen und Grenzen der Berechnung

Die Klassenbezeichnung folgt DIN EN 206-1:2026-07. Die derzeitige DIN 1045-2:2023-08 bezieht sich auf DIN EN 206:2021-06; maßgeblich sind daher die im Projekt vereinbarten und bauaufsichtlich relevanten Ausgaben. Rohdichte und Sackergiebigkeit sind Richtwerte und müssen anhand der Produktdaten geprüft werden. Der Rechner erstellt keine Tragwerksplanung und weist keine Normkonformität nach.

Häufige Fragen zur Betonmenge

Antworten zu Kubikmetern, Gewicht, Reserve, Fundamenten, Pfählen und Trockenbeton.

Länge, Breite und Dicke beziehungsweise Höhe eines rechteckigen Bauteils in Meter umrechnen und multiplizieren. Eine 8 × 5 m große und 10 cm dicke Platte benötigt beispielsweise 8 × 5 × 0,10 = 4 m³ Beton vor einer Mengenreserve.
Für Normalbeton wird häufig ein Richtwert von 2.400 kg/m³ verwendet. Das tatsächliche Gewicht hängt von Zusammensetzung, Rohdichte und Feuchte ab. Bewehrung ist nicht enthalten.
Hat ein 25-kg-Sack eine Ergiebigkeit von 13,6 l, werden für 1 m³ etwa 74 Säcke benötigt; bei 12,5 l Ergiebigkeit sind es 80 Säcke. Die Herstellerangabe zur Ergiebigkeit berücksichtigt das Wasser bereits; dessen Volumen darf nicht nochmals addiert werden.
Maßgeblich ist die Planung. Lasten, Exposition, Dauerhaftigkeit, Konsistenz und Bewehrung sind zu berücksichtigen; die Bauteilart allein reicht nicht. Die Tabelle erklärt nur die Bezeichnung und ist keine Planungsvorgabe.
Nach DIN EN 206-1 bezeichnet der erste Wert die charakteristische Zylinderdruckfestigkeit und der zweite die Würfeldruckfestigkeit. C25/30 steht damit üblicherweise nach 28 Tagen für 25 beziehungsweise 30 MPa.
Es ist ein werkseitig gemischtes Trockenprodukt aus Zement, Gesteinskörnung und möglichen Zusätzen. Vor Ort nur die auf Sack oder Merkblatt angegebene Wassermenge zugeben. Ein Sack Trockenbeton ist nicht dasselbe wie ein Sack Zement.
Nicht direkt. Die Sackzahl richtet sich nach der Ergiebigkeit des fertigen Betons in Litern. Produkte derselben Klasse können unterschiedliche Ergiebigkeiten haben. Die Klasse kommt aus der Planung, die Ergiebigkeit vom Sack.
Nein. C25/30 nach DIN EN 206-1 beschreibt Zylinder- und Würfeldruckfestigkeit von Beton. Eine Estrichbezeichnung wie CT-C25-F4 nach DIN EN 13813 gehört zu einem anderen Klassifizierungssystem.
Eine 100-m²-Platte benötigt bei 10 cm Dicke 10 m³, bei 12 cm 12 m³ und bei 15 cm 15 m³. Das sind geometrische Volumen ohne Mengenreserve.
Der Rechner startet bei 0 %. Zusätzlicher Beton kann wegen Unebenheiten, Graben- oder Bohrtoleranzen, Verlusten und Pumpenresten nötig sein. Die Reserve nach Baustellenbedingungen und Lieferwerksangaben wählen.
Das Volumen eines zylindrischen Pfahls lautet π × r² × Tiefe. Anschließend mit der Pfahlzahl multiplizieren. Aufweitungen, unregelmäßige Bohrungen und nachbrechender Boden sind nicht enthalten.
Der Rechner addiert geneigte Laufplatte, Stufenkeile und ausgewählte Podeste. Bewehrung, Auflager und Tragfähigkeit werden nicht bemessen.
Nein. Es handelt sich um eine vorläufige Materialmengenermittlung. Druckfestigkeitsklasse, Maße, Bewehrung, Betondeckung und weitere Anforderungen müssen fachgerecht geplant werden.
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