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Stromspeicher-Rechner für Photovoltaik
Nutzbare Speicherkapazität, verschobene Solarenergie, Eigenversorgung, Kosten, Amortisation und Notstromdauer abschätzen.
PraxisratgeberStromspeicher zur PV-Anlage richtig dimensionieren
Entscheidend sind Solarüberschuss, Abendverbrauch, nutzbare Kapazität und Wechselrichterleistung – nicht nur der Jahresverbrauch.
1Messdaten nutzen
Ein volles Verbrauchsjahr und möglichst die gemessene Einspeisung verwenden.
2Nutzbare Kapazität vergleichen
10 kWh Nennkapazität können weniger nutzbare Energie bedeuten. Angebote auf gleicher Basis vergleichen.
3kW und kWh prüfen
kWh bestimmen die Laufzeit, kW die gleichzeitig versorgbaren Geräte.
4Komplettkosten eintragen
Speicher, Hybridwechselrichter, Gateway, Umschaltung, Montage und Inbetriebnahme einbeziehen.
Welche Speichergröße passt zum Einfamilienhaus?
5 kWh können für kleine PV-Anlagen und geringen Abendbedarf reichen. 10 kWh sind ein sinnvoller Vergleichswert, wenn regelmäßig genügend Überschuss anfällt. 15 kWh lohnen nur, wenn der Speicher oft genutzt wird.
Über 30 kWh ist eine Auswertung von Viertelstunden- oder Stundendaten sinnvoller als eine Haushalts-Faustformel.
Kosten, Eigenverbrauch und Amortisation
Der editierbare Startpreis ist keine Offerte. Förderung ist regional unterschiedlich und wird deshalb nicht automatisch angesetzt.
Der Nutzen entsteht aus vermiedenem Strombezug abzüglich entgangener Einspeisevergütung und Speicherverlusten. Dynamische Tarife oder netzdienliche Steuerung können das Ergebnis verändern.
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Rechenweg, deutsche Pflichten und Grenzen
Das Modell nutzt etwa 1.000 kWh PV-Ertrag je installiertem kW, monatliche Profile, 90 % Wirkungsgrad sowie Grenzen durch Überschuss, Bedarf und Kapazität.
Stationäre Batteriespeicher müssen im Marktstammdatenregister registriert werden; Hinweise bietet die Bundesnetzagentur. Dies ist keine Anlagenplanung oder Förderzusage.
Angebote für einen PV-Speicher richtig vergleichen
Entscheidend ist das komplette Angebot für eine nutzbare Speicherkapazität – nicht nur die Nennkapazität auf dem Datenblatt.
- Nutzkapazität in kWh, Entladeleistung in kW und Wirkungsgrad getrennt ausweisen lassen.
- Bei bestehender PV-Anlage klären, ob der Wechselrichter bleiben kann oder ein Batteriewechselrichter nötig ist.
- Für Ersatzstrom die versorgten Stromkreise, Umschalttechnik und mögliche Leistung ausdrücklich anbieten lassen.
- Garantie auf Jahre, Zyklen beziehungsweise Durchsatz und Restkapazität sowie Montage und Anmeldung vergleichen.